Cytocentrics

CYTOCENTERING TECHNIK

A.) Konventionelles Patch Clamp

Konventionelles Patch Clamp ist der Goldstandard für die Evaluierung von Ionenkanälen. Die Spitze einer Glaspipette wird mit einer adhärenten Zelle in Kontakt gebracht. Nach vorgegebenem Protokoll wird das Stückchen Membran unter der Patchpipette durchbrochen. Dadurch wird ein elektrischer Zugang zum Inneren der Zelle gewährleistet und ermöglicht die Messung des Stromes, der durch die Ionenkanäle fließt.

B.) Automatisierter, planarer Ansatz

Eine Mikroöffnung hat bei diesem Ansatz gleich zwei Verwendungszwecke: (i) Anziehen der Zelle mittels Unterdruck und (ii) Abdichtung der Zelle (Sealbildung) und Aufnahme der elektrischen Signale.

C.) Automatisierte CYTOCENTERING Technik

Die zwei wichtigsten Arbeitsschritte zum erfolgreichen Patchen werden von zwei unabhängigen Kanälen ausgeführt. Der Cytocentering Kanal ist für das Anziehen und die exakte Positionierung der Zelle zuständig, der CytoPatch™ Kanal wird für den Patch Vorgang und die Aufnahme der Messdaten verwendet.

Vorteil:

  • Die Unterteilung in zwei unabhängig voneinander funktionierende Kanäle ist der planaren Einkanalmethode vorzuziehen. Der CytoPatch™ Kanal verschmutzt nicht – dies resultiert in einer höheren Sealrate und der erfolgreichen Bildung des Gigaseals.
  • Die Geometrie des CytoPatch™ Kanals ist gleich aufgebaut wie die klassische Patch Pipette.
Für automatisiertes Patch Clamp und qualitativ hochwertige Ganzzellableitungen ist eine kontrollierte Kontaktierung der Zelle nötig. Nur dann ist die Bildung eines Gigaseals möglich, der Grundvoraussetzung für die Erhebung aussagekräftiger Daten. Cytocentrics automatisierte die konventionelle Technik in umgekehrter Anordnung:

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