
Konventionelles Patch Clamp ist der Goldstandard für die Evaluierung von Ionenkanälen. Die Spitze einer Glaspipette wird mit einer adhärenten Zelle in Kontakt gebracht. Nach vorgegebenem Protokoll wird das Stückchen Membran unter der Patchpipette durchbrochen. Dadurch wird ein elektrischer Zugang zum Inneren der Zelle gewährleistet und ermöglicht die Messung des Stromes, der durch die Ionenkanäle fließt.
Eine Mikroöffnung hat bei diesem Ansatz gleich zwei Verwendungszwecke: (i) Anziehen der Zelle mittels Unterdruck und (ii) Abdichtung der Zelle (Sealbildung) und Aufnahme der elektrischen Signale.
Die zwei wichtigsten Arbeitsschritte zum erfolgreichen Patchen werden von zwei unabhängigen Kanälen ausgeführt. Der Cytocentering Kanal ist für das Anziehen und die exakte Positionierung der Zelle zuständig, der CytoPatch™ Kanal wird für den Patch Vorgang und die Aufnahme der Messdaten verwendet.
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